La Via Campesina (‚der bäuerliche Weg‘) entstand 1993 aus Protesten gegen die WTO (Welthandels-organisation) und gegen die Liberalisierung des Weltmarktes.
Derzeit sind 182 Organisationen in 81 Ländern Teil des Via Campesina Netzwerkes. Vereinigt sind darin die Kämpfe von mehr als 200 Millionen Kleinbäuer*innen, Landarbeiter*innen, Landlosen, Indigen*as und Fischer-*innen. In der BRD gehört die ‚Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft‘ (https://www.abl-ev.de) dazu.
La Via Campesina kämpft auch für Klima- und Umweltgerechtigkeit, globale Solidarität, Agrarökologie, bäuerliche Rechte, Zugang zu Land, Wasser und Territorien.
La Via Campesina kämpft gegen transnationale Unternehmen, die Agrarindustrie, Kapitalismus, Freihandel und das Patriarchat.
Mit Ernährungssouveränität fordert Via Campesina den freien Zugang zu Land, Saatgut, Wasser etc für alle! La Via Campesina nutzt seit Anfang an vielfältige, teils militante Formen der Direkten Aktion.

… nein zu den falschen Lösungen des Grünen Kapitalismus
… 2026 in Bremen
10:00 Treffen vorm Pap (Friedrich-Ebert-Str / Ecke Am Deich)
mit Beiträgen zu La Via Campesina, zum Wesercamp in Brake und den ganzen Problematiken rund um die Weservertiefung und einem kurzen Live-Auftritt von Song X
11:00 Aufbruch in Richtung zum Hof in Gessel (mit Rad oder Bus), per Rad (ca. 18 km) mit Zwischenstation
… und Gessel
13:30 auf dem Hof in Gessel mit Infos u.a. zu La Via Campesina, zum Hof und unserer Kooperation damit, vegane Küfa (Teller-statt-Tonne-Aktion von Slow Food), Live-Musik (Billy Bugs)
18:00 Rückfahrt mit dem Rad (Bus oder Zug auch etwas später möglich)
veranstaltet von Maiskolben GenAG, Umsonstladen Bremen, SlowFood Bremen und einem AbL-Bauern
Wir haben regelmäßig Kontakt zu einer Gruppe in Osnabrück, die in diesem Jahr erstmals eine ganze Reihe von Veranstaltungen rund um den La Via Campesina Tag organisiert. Ihr Programm werdet ihr in Kürze auf ihrer Hompepage finden: viacampesinaos.noblogs.org